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Startschuss für den Klimaschutz


Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen und VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft möchte die Stadt Lennestadt ein Klimaschutzkonzept erstellen.

Am Montag, 21. November 2016 fand die Auftaktveranstaltung in den Sauerlandpyramiden statt.

 

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Präsentation der Klimaschutz-Auftaktveranstaltung

Eine klimafreundliche Zukunft

Zur Auftaktveranstaltung Klimaschutzkonzept begrüßte Bürgermeister Stefan Hundt die rund 40 Teilnehmer und betonte die Wichtigkeit des Themas Klimaschutz in der Stadt Lennestadt. Zudem zeigte er die positive Entwicklung der Stadt Lennestadt hinsichtlich Energiebedarfs sowie der Einsparungen von CO2-Emissionen in den letzten 15 Jahren auf.

Danach stellte Herr Tippkötter von der Fa. infas enermetric Consulting GmbH das Vorgehen und die Hintergründe des Klimaschutzkonzeptes vor. Ferner wurden die Ziele des Klimaschutzkonzeptes, die CO2-Bilanz der gesamten Stadt sowie der weitere Ablauf der Veranstaltung vorgestellt.

In einem Impulsvortrag gab Herr Schmelzer, Produktmanager vom Unternehmen Tracto-Technik einen Überblick über die unterschiedlichsten Geothermie-Daten aus Deutschland, Nordrhein-Westfalen und dem Kreis Olpe. Des Weiteren stellte er das Energiekonzept der Sauerland-Pyramiden vor. Zudem verwies Herr Schmelzer auf die notwendige Aktivierung der ortsansässigen Heizungsbauer im Bereich Geothermie. Zum Ende des Vortrages wurden die unterschiedlichen Förderungsmöglichkeiten im Bereich Wärmeversorgung (BAFA, KfW) vorgestellt.

Danach ging Herr Dr. Brune, Energieberater der Verbraucherzentrale Lennestadt, in seinem Vortrag auf die Themenfelder Solarstrom und Batteriespeichernutzung für die private Haushalte ein. Außerdem erläuterte er Vor- und Nachteile sowie die zukünftige Entwicklung. Er gab eine kurze Übersicht über die momentanen Energiepreise und deren Entwicklung in Deutschland (Bsp. Strompreis: Steigerung um 60 % in den letzten 10 Jahren).

Einen Blick in die Zukunft im Bereich E-Mobilität und Ladeinfrastrukturen gab Herr Lazzaro, Geschäftsführer des Unternehmens Mennekes Elektrotechnik. Dabei zeigte er die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Fahrzeugtechniken, insbesondere bei Reichweite und Kosten der Fahrzeuge, auf. Ferner stellte er die technischen Entwicklungen sowie die vorhandenen Infrastrukturen von Ladestationen dar.

Im Anschluss an die Präsentationen erhielten die Teilnehmer die Gelegenheit an sog. „KlimaWänden“ erste Ideen für das Klimaschutzkonzept zu sammeln. Zu den fünf Handlungsfeldern wurden jeweils kleine Gruppen gebildet, die miteinander über mögliche Maßnahmenideen, bereits initiierte und gut laufende Projekte, aber auch existierende Schwachstellen in der Stadt Lennestadt diskutierten.

Die fünf Handlungsfelder setzen sich aus „Planen, Bauen, Sanieren“, „Energieeffizienz in Unternehmen“, „Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und regionale Wertschöpfung“, „Einsatz erneuerbarer Energien“ und „Mobilität und Verkehr“ zusammen.

Die geäußerten Ideen fließen als Grundlage in die Maßnahmenerarbeitung des Klimaschutzkonzeptes mit ein. Im Rahmen von insgesamt fünf Workshops zu den jeweiligen Handlungsfeldern werden weitere Ideen gesammelt, konkretisiert und schlussendlich zu einem Maßnahmenkatalog für das Klimaschutzkonzept verdichtet. Die Workshops werden im Januar bzw. Februar des nächsten Jahres durchgeführt. Die Termine werden in der Presse und auf der Homepage der Stadt Lennestadt bekannt gemacht.

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