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EiL informierte Ehrenamtliche und Zuwanderer

Ehrenamtscafe Polizei

Im Ehrenamtscafé erläuterten Feuerwehr und Polizei ihre Aufgaben

Zur Integration von Flüchtlingen gehören auch Kenntnisse über wichtige Einrichtungen und Organisationen unseres Gemeinwesens. Daher gab es beim letzten Ehrenamtscafé im DRK-Haus in Altenhundem neben aktuellen Informationen zur Flüchtlings-situation in Lennestadt auch Einblicke in konkrete Aufgabenbereiche von Feuerwehr und Polizei. EiL-Sprecher Hartmut Schweinsberg begrüßte dazu neben annähernd 30 Freiwilligen und Zuwanderern auch den Leiter der Polizeiwache, Christoph Bankstahl, sowie Bernadette Beckmann, verantwortlich für den Arbeitskreis Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung.

Christoph Bankstahl erläuterte, dass die Polizei neben ihren Aufgaben bei der Gefahrenabwehr, Hilfeleistungen in der Gesellschaft und anderen zugewiesenen Tätigkeitsbereichen eine besondere Herausforderung in der Flüchtlingssituation sieht. Bankstahl verdeutlichte mit den Zahlen der beiden letzten Jahre für Lennestadt, dass polizeiliche Einsätze mit Zuwandererbezug eine unbedeutende Rolle spielen. Er unterschied an dieser Stelle nochmals zwischen dem objektiven Sicherheitsgefühl sowie dem subjektiven, das z.B. durch öffentliche Diskussionen in sozialen Netzwerken, meist negativ beeinflusst wird.

Danach stellten Bernadette Beckmann sowie die Arbeitskreismitglieder Michael Simon und Sascha Henkel die Ausrüstung für Feuerwehreinsätze vor und erläuterten die Funktionsweise des Rauchmelders. Viele Fragen aus dem Kreis der Flüchtlinge machten deutlich: Die Brandschutzerziehung für diesen Personenkreis steckt noch in den Kinderschuhen.

Im Anschluss ging Fachbereichsleiterin Petra Peschke-Göbel von der Stadtverwaltung Lennestadt auf die aktuelle Flüchtlingssituation ein. Die hier lebenden Asylbewerber weisen einen hohen Integrationsbedarf auf. Die Zahlen der Zuwanderer werden sich in den nächsten Jahren durch Neuzuweisungen, Geburten und Familiennachzügen voraussichtlich noch deutlich erhöhen, zumal es durch die seit Dezember 2016 gültige Wohnsitzauflage kaum Weg-Züge in andere Kommunen geben wird. Peschke-Göbel:„ Das Thema Integration wird in den nächsten Jahren immer stärker im Fokus stehen!“

Abschließend machte Hartmut Schweinsberg auf zwei weitere Veranstaltungen aufmerksam: Ende März 2017 erfolgt im Rahmen des Ehrenamtscafés eine Information der Verbraucherberatung Lennestadt zu Themen wie Versicherungsfragen für Zuwanderer, Vertragsfallen, Aktuelles zu Tarifen vom Mobilfunk, etc. Zur Jahresmitte ist eine ganztägige Sitzung für Ehrenamtler geplant: „ Achtsamkeitstraining“ in der Flüchtlingshilfe.