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Otwocker Pfadfinder zu Besuch in Lennestadt

In Rahmen der seit 25 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Lennestadt und Otwock trafen sich zum dritten Mal Jugendliche aus dem Raum Lennestadt mit einer Gruppe Pfadfinder aus Otwock.

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Pfadfinder aus Otwock
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Pfadfinder aus Otwock_1

Die Besonderheit der Begegnungen zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es praktisch kaum eine Sprachbarriere gibt, denn es ist ein Projekt der Lehrerin Halina Böhm und ihren Schülern des herkunftssprachlichen Polnisch-Unterrichtes. Dieser Unterricht wird an der St. Agatha Schule in Lennestadt seit 2013 angeboten.

Die deutsch-polnische Jugendbegegnung wurde in Anwesenheit der Vertreter der Stadtverwaltung, der Schulleitung der St. Agatha Schule, Schüler und Eltern am Freitag, 15. Juni 2018 im großen Ratssaal der Stadt Lennestadt feierlich eröffnet.

Beide Seiten präsentierten sich über die neuen Medien und lernten sich dadurch besser kennen.  Dank der Unterstützung der erfahrenen und außerordentlich aktiven Mitglieder des Arbeitskreises der Städtepartnerschaft, Dorothee Sondermann und Johann Pietrzak, wurde die Begegnung zu einem großen Pfadfinderabenteuer.

Das Programm währende des Aufenthaltes war interessant und sehr abwechslungsreich und trug zu der Integration der Jugendlichen aus beiden Ländern bei.  Geboten wurden z.B. ein ganztägiger Ausflug nach Köln, wo die Jugendlichen u.a das polnische Konsulat besuchten, ein großes Sommerfest für Schüler und Eltern mit vielen Pfadfinder-Angeboten und vor allem ein unvergessliches Beisammensein in der Meggener SGV Hütte.

Nicht zu vergessen ist das unglaubliche Engagement der Eltern der Schüler HSU Polnisch, die die Gruppe mit erstklassiger Verpflegung versorgten. Die Jugendlichen sind sich in der kurzen Zeit sehr nah gekommen, sie haben sich nicht nur sehr gut kennengelernt, sie schmieden sogar gemeinsame Pläne für die Zukunft.

Halina Böhm freute sich über das gelungene Zusammensein: „Das ist ein exzellenter und ein sehr bedeutsamer Beitrag zu einem starken, gemeinsamen Europa. Die Jugend ist ja bekanntlich unsere Zukunft“.