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Erfolgreiches Netzwerk für Familien in Lennestadt

Bündnis des Monats August 2017

Lennestädter Bündnis für Familie als „Bündnis des Monats“ ausgezeichnet

Seit 2008 setzt sich das Lennestädter Bündnis für Familie für mehr Familienfreundlichkeit in der Stadt ein. Im Lokalen Bündnis arbeiten Akteure aus Politik, Verwaltung, Unternehmen, Institutionen, Kirchen, Verbänden und Vereinen gemeinsam und kontinuierlich daran, die Lebensbedingungen von Familien vor Ort generationenübergreifend zu verbessern. So ist mittlerweile eine familienfreundliche Infrastruktur entstanden, die sich sehen lassen kann. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eingerichtete Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie hat das Lennestädter Bündnis für Familie als „Bündnis des Monats August 2017“ ausgezeichnet.

„Familien entlasten, berufstätige Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen und älteren Menschen Gelegenheiten ermöglichen, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen – das Lennestädter Bündnis für Familie ist seit vielen Jahren gut vernetzt und verlässlicher Partner für die Familien in der Region“, so die Bündniskoordinatorin Petra Peschke-Göbel, die auch als Mentorin der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie deutschlandweit im Einsatz ist. Ihr Spezialgebiet ist das Thema Ferienbetreuung, das sie zusammen mit vielen Partnerinnen und Partnern erfolgreich in Lennestadt auf die Beine gestellt hat.

Ferienbetreuung für Schulkinder

Die Ferienbetreuung für Schulkinder hat in Lennestadt bereits eine lange Tradition. Vor fünfzehn Jahren startete die Stadt eine Ferienbetreuung, die drei Wochen innerhalb der Sommerferien abdeckte. Diese weitete sich von Jahr zu Jahr aus und deckt inzwischen, unter der Koordination des Lokalen Bündnisses, die Oster-, Sommer- und Herbstferien ab. Es gibt sowohl eine feste Ferienbetreuung von montags bis freitags zwischen 7.30 bis 16.00 Uhr in Kooperation mit den Jugendfreizeitstätten vor Ort, als auch vielfältige Tagesangebote und Workshops. Ein hiesiges Unternehmen bietet ein Technik Camp an, in dem zum Beispiel Roboter gebaut und programmiert werden können.

Ein großes Highlight in den Sommerferien ist der Besuch der Freilichtbühne der Stadt. Rund 100 Kinder, die an der Ferienbetreuung teilnehmen, besuchen das Elspe Festival. Neben einem bunten Showprogramm und einem Theaterstück steht auch eine „Privataudienz bei Winnetou“ an. Die Ferienbetreuung bietet 25 Plätze pro Woche an und ist für den Sommer 2017 erstmals restlos ausgebucht.

Wunschrakete zum Aktionstag gestartet

Das Lennestädter Bündnis für Familie war auch dieses Jahr wieder beim Aktionstag der Bundesinitiative aktiv dabei. Vor dem Lennestädter Kinderzimmer wurde eine Wunschrakete aufgestellt, an der Eltern ihre Wünsche zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf Wunschsternen anbringen konnten. Das Lennestädter Kinderzimmer ist ein Projekt des Lokalen Bündnisses, das Eltern die Möglichkeit bietet, Kinder zwischen ein und acht Jahren gegen einen geringen Kostenbeitrag von geschulten Betreuungskräften zu bestimmten Zeiten beaufsichtigen zu lassen. Eltern können ohne lange Vorlaufzeiten und Anmeldungen ihre Kinder im Lennestädter Kinderzimmer betreuen lassen.

Angebote und Unterstützung für alle Generationen

Das HANAH-Servicebüro, die AGIL - Aktion für Generationen, Integration und Lebensqualität und das Projekt EiL – Ehrenamt in Lennestadt bilden die tragenden Säulen des Lennestädter Bündnis für Familie. Gemeinsam führen sie Projekte durch, um das Leben in der Stadt für alle Generationen noch besser gestalten zu können. Im HANAH-Servicebüro finden Familien sowie ältere und geflüchtete Menschen alle Informationen zu sämtlichen Angeboten vor Ort. Bei den älteren Lennestädtern ist das Seniorenfrühstück oder der telefonische Besuchsdienst sehr beliebt. Senioren, die nicht mehr so mobil unterwegs sein können, bekommen über den Besuchsdienst per Telefon regelmäßig „Besuch“ und können so Kontakt zu anderen Menschen halten.

Familienfreundliche Kommune

Seit Juni 2015 besitzt Lennestadt das offizielle Zertifikat „Familiengerechte Kommune Lennestadt“. Laut der Bündniskoordinatorin Petra Peschke-Göbel war der Anteil des Lokalen Bündnisses ausschlaggebend für die Zertifizierung. Das Lennestädter Bündnis für Familie ist inzwischen so gut aufgestellt und vernetzt, dass die Zertifizierung zur familienfreundlichen Kommune ein logischer Schritt war. Mit diesem Zertifikat bekommt auch die Bündnisarbeit vor Ort nochmals eine andere Qualität und kann stärkere Signale senden: Denn Familienfreundlichkeit ist inzwischen in allen Kommumen ein harter Standortfaktor, aber in Lennestadt ziehen alle Akteure seit langem erfolgreich an einem Strang.

Hintergrund

Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wurde Anfang 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ein Lokales Bündnis für Familie ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen sowie Akteurinnen und Akteure mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und somit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Derzeit engagieren sich rund 19.000 Akteurinnen und Akteure, darunter circa 7.900 Unternehmen, in etwa 8.000 Projekten. Rund 620 Lokale Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv (Stand Juli 2017). Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau und die Weiterentwicklung der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ wird im Rahmen des Programms „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Deutschland erhält in der ESF-Förderperiode 2014-2020 rund 7,5 Mrd. Euro. Davon fließen rund 2,7 Mrd. Euro in das ESF-Bundesprogramm und rund 4,8 Mrd. Euro in die ESF-Aktivitäten der Bundesländer. Mit den Mitteln aus dem ESF-Bundesprogramm sollen die Beschäftigungschancen von etwa 730.000 Menschen verbessert werden.

Weitere Informationen zum ESF finden Sie unter www.esf.de

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