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Veranstaltungen

"Grenzenlose Wärme"

27.10.2017
19:00 Uhr
Bahnhofsplatz 10
57368 Lennestadt Externer Link: Google Maps
Telefon 0 27 23 / 608-401 (Jürgen Kalitzki)
Telefon 0 27 23 / 608- 403 (Karin Seidenstücker)
Web www.lennestadt.de
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Grevenbrück

„Grenzenlose Wärme“ heißt das studentisches Hilfsprojekt von 18 Studenten der Fachhochschule (FH) Dortmund aus dem dualen Bachelor Studiengang „Soziale Arbeit – Armut und (Flüchtlings-)Migration“. Was dahinter steckt zeigt ein spannender Infoabend am Freitag, 27. Oktober, 19 Uhr, im KulturBahnhof in Grevenbrück.

Einer der Aktiven ist der Grevenbrücker Sebastian Heinze. Geprägt durch sein ehrenamtliches Engagement und seine Zeit im Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Lennestadt (Bereich: Betreuung der Asylbewerber) möchte der 20jährige selber mit anpacken.

Ziel des studentischen Projektes ist die aktive Hilfe für Geflüchtete und Ehrenamtliche vor Ort, in den Krisenregionen. Als eine dieser Krisenregionen sieht Sebastian Heinze (Abiturjahrgang 2015, Kloster Maria Königin) Thessaloniki in Griechenland. Dort „stranden“ die Geflüchteten.

Gemeinsam mit seinen 17 Freunden und Kommilitonen baut er auf drei Säulen der Hilfe: praktische Hilfe (z.B. dem Transport von Hilfsgütern, Vorratshaltung für den Winter), Gespräche mit den Geflüchteten, um ihre Nöte und Ängste kennen zu lernen und letztlich gemeinsam mit ihnen nach Perspektiven suchen.

Die Studenten, die sich für dieses Projekt engagieren, knüpfen auch Kontakte mit den Ehrenamtlichen vor Ort in Thessaloniki. Man merkt schnell, welch großer Druck auf allen lastet. Die eigene Arbeit reflektierend, wird diese oft nur als Tropfen auf den heißen Stein wahrgenommen.

Gemeinsam unterstützt man sich. Hier heißt das Stichwort „Empowerment“: nämlich Hilfe zur Selbsthilfe. Diese möchten die Studenten den griechischen Helfern vermitteln.

Was bedeutet eigentlich Flucht?

Ein Hintergedanke des Projektes ist auch, sich für die Arbeit in Deutschland ein besseres Bild machen zu können. Was bedeutet die Flucht für die Menschen? Was haben diese Leute durchgemacht, bis sie in Deutschland ankommen und in unseren Einrichtungen und Beratungsstellen zu Adressaten unserer Arbeit werden?

Sebastian Heinze: „Alle Teammitglieder haben Berufserfahrung in der Arbeit mit Geflüchteten in Deutschland und haben oftmals eine eigene Flucht- und Migrationsgeschichte; sie kommen u.a. aus Palästina, dem Sudan, der Türkei, den Philippinen – oder auch aus dem kurdischen Teil Syriens. Somit ist viel eher eine Vertrauensbasis geschaffen, auf der man mit den Leuten ins Gespräch kommen kann.“

Ins Gespräch kommen möchte Sebastian Heinze auch mit Interessierten am Freitag, 27.10.2017 im Grevenbrücker KulturBahnhof.

Übrigens: Sämtliches Engagement läuft freiwillig und ehrenamtlich neben Beruf und Studium - aus Spenden und auch aus Eigenleistung finanziert. Und die nächste Tour ins Krisengebiet ist für den Jahreswechsel geplant.

Ein Abend der sich lohnt und Einblicke in ein nicht einfaches aber spannendes Thema aus „erster Hand“ gewährt. Eintritt frei.


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