Feierlicher Festakt zu Ehren des Stadtpatrons
Es gibt viele Gründe für Thomas Morus. Einer davon ist, dass die Menschen ein glaubhaftes Vorbild brauchen“, begann Pfarrer Gundermann den ökumenischen Wortgottesgottesdienst am Mittwochabend im Foyer des Rathauses, der als Punkt 1. auf der Tagesordnung der diesjährigen Sondersitzung des Rates zum Gedenken an den Stadtpatron, stattfand. Mit einem Zitat aus „ Mit eiserner Hand“ von Berthold Brecht, fand Bürgermeister Stefan Hundt vorweg bewegende und nachdenklich machende Worte zum Gedenken an die Opfer des Naziregimes.
Neben den Vertretern aus Rat und Verwaltung waren auch der Landrat des Kreises Olpe Frank Beckehoff, der Landtagsabgeordnete Theo Kruse, der Bürgermeister der Gemeinde Kirchhundem, Michael Grobbel, sowie zahlreiche Teilnehmer aus ehrenamtlichen Bereichen, Vertreter der Hospitalgesellschaft und die Geschäftsführer der familiengeführten Unternehmen in Lennestadt, unter den 150 Gästen des Abends. Als Ehrengast konnte Stefan Hundt den Chefredakteur der Westfalenpost, Stefan Kläsener, begrüßen, der eigens aus Hagen angereist war, um den Festvortrag zu halten.
„Unsere heutige Begegnung ist auch ein schöner Anlass, sich am Jahresanfang den Herausforderungen des neuen Jahres zu stellen“, so Bürgermeister Stefan Hundt. „ Im vergangenen Jahr haben insbesondere Begriffe wie Euro, Rating oder Atomenergie unsere grundsätzlichen Rahmenbedingungen ganz erheblich in eine neue Dynamik gebracht und neue Aufgaben formulieren lassen, die nicht nur an die Adresse der überregionalen Entscheidungsträger geht“, stellte Hundt die besondere Bedeutung für den kommunalen Bereich heraus.
Während in punkto „regenerative Energien“ in Lennestadt bereits ein roter Faden gesponnen ist, so seien die Anforderungen die der Veränderungsprozess der Bevölkerungsentwicklung mit sich bringt viel schwieriger zu lösen. Aktuelle Zahlen verdeutlichen: Am 31. Dezember 2011 hatte die Stadt Lennestadt 27.506 Einwohner. Das sind 192 weniger als im Jahr 2010.“ Das substantielle gegensteuern wird nicht allein Aufgabe des Stadtrates und der Verwaltung sein können“, gab Stefan Hundt zu bedenken. Viel wichtiger sei es, dass sich die unterschiedlichen Berufs- oder Wirtschaftszweige austauschen und strategisch gemeinsam mit der Politik die Qualität des kommunalen Raumes halten und weiter entwickeln.
Ein besonderes Augenmerk legte der Bürgermeister auch auf das Thema „interkommunale Zusammenarbeit“. Warum soll der Kirchhundemer Bürger nicht im Lennestädter Rathaus seinen Pass verlängert bekommen oder umgekehrt? Oder warum soll der städtische Bauhof seinen Salzvorrat im Lennestädter Winterdienstfahrzeug nicht in Würdinghausen auffüllen? „Wir sollten in den kommunalen Häusern noch flexibler werden“, appellierte Stefan Hundt.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war zweifelsohne der Fachvortrag von Journalist Stefan Kläsener, der, wie er gestand, überrascht war, als er den Namen des Lennestädter Stadtpatrons erfuhr, und ergänzte:“ Thomas Morus eignet sich phantastisch als Beschützer einer Kommune, einer kleinen Stadt, in der die Bürger sich selbst verwalten und ihre zu regelnden Dinge regeln. Glückwunsch zu dieser Wahl!“
So stand denn auch Kläseners Vortag ganz im Zeichen von Thomas Morus. „Was wir von Thomas Morus lernen können und was die Medien damit zu haben“ zu diesem Thema referierte der Zeitungsmann sachlich und fachlich kompetent- immer wieder gewürzt mit einer guten Prise Humor zeigte er Parallelen zu Thomas Morus Staatsfantasie „Utopia“ und der heutigen Zeit auf, die Wichtigkeit des bürgerschaftlichen Engagements herausstellend, und schlich sich so gekonnt an das Thema „ Medien“ heran. Denn auch bereits engagierte Bürger benötigten einen verlässlichen Austausch, um ihr Gemeinwesen zu organisieren. „Der Journalismus muss noch viel mehr klarmachen, was wirklich wichtig ist. In der Welt, im Land, im Landkreis und in der Kommune. Er muss werbender werden für seine Leser, Hörer und User, damit sie sich einbringen und ihr Medium mitgestalten“, so Kläsener weiter. Zum Abschluss wünschte Stefan Kläsener, der für seinen Vortrag mit begeistertem Applaus der Gäste belohnt wurde, allen Lennestädtern „ privates Glück, beruflichen Erfolg und vor allem eine lebendige Bürgergesellschaft, an der der heilige Thomas Morus dort oben seine helle Freude hat.“
Zum Abschluss des Abends erneuerten die Stadtverordneten feierlich ihr Gelöbnis. Einen würdigen musikalischen Rahmen verlieh dem Festakt im Rathaus die Querflötengruppen der Musikschule Lennestadt/Kirchhundem, die mit klassischen Stücken – optimistisch und lebendig- zum Start in das neue Jahr die Gäste verzauberte.
Es gibt viele Gründe für Thomas Morus. Einer davon ist, dass die Menschen ein glaubhaftes Vorbild brauchen“, begann Pfarrer Gundermann den ökumenischen Wortgottesgottesdienst am Mittwochabend im Foyer des Rathauses, der als Punkt 1. auf der Tagesordnung der diesjährigen Sondersitzung des Rates zum Gedenken an den Stadtpatron, stattfand. Mit einem Zitat aus „ Mit eiserner Hand“ von Berthold Brecht, fand Bürgermeister Stefan Hundt vorweg bewegende und nachdenklich machende Worte zum Gedenken an die Opfer des Naziregimes.
Neben den Vertretern aus Rat und Verwaltung waren auch der Landrat des Kreises Olpe Frank Beckehoff, der Landtagsabgeordnete Theo Kruse, der Bürgermeister der Gemeinde Kirchhundem, Michael Grobbel, sowie zahlreiche Teilnehmer aus ehrenamtlichen Bereichen, Vertreter der Hospitalgesellschaft und die Geschäftsführer der familiengeführten Unternehmen in Lennestadt, unter den 150 Gästen des Abends. Als Ehrengast konnte Stefan Hundt den Chefredakteur der Westfalenpost, Stefan Kläsener, begrüßen, der eigens aus Hagen angereist war, um den Festvortrag zu halten.
„Unsere heutige Begegnung ist auch ein schöner Anlass, sich am Jahresanfang den Herausforderungen des neuen Jahres zu stellen“, so Bürgermeister Stefan Hundt. „ Im vergangenen Jahr haben insbesondere Begriffe wie Euro, Rating oder Atomenergie unsere grundsätzlichen Rahmenbedingungen ganz erheblich in eine neue Dynamik gebracht und neue Aufgaben formulieren lassen, die nicht nur an die Adresse der überregionalen Entscheidungsträger geht“, stellte Hundt die besondere Bedeutung für den kommunalen Bereich heraus.
Während in punkto „regenerative Energien“ in Lennestadt bereits ein roter Faden gesponnen ist, so seien die Anforderungen die der Veränderungsprozess der Bevölkerungsentwicklung mit sich bringt viel schwieriger zu lösen. Aktuelle Zahlen verdeutlichen: Am 31. Dezember 2011 hatte die Stadt Lennestadt 27.506 Einwohner. Das sind 192 weniger als im Jahr 2010.“ Das substantielle gegensteuern wird nicht allein Aufgabe des Stadtrates und der Verwaltung sein können“, gab Stefan Hundt zu bedenken. Viel wichtiger sei es, dass sich die unterschiedlichen Berufs- oder Wirtschaftszweige austauschen und strategisch gemeinsam mit der Politik die Qualität des kommunalen Raumes halten und weiter entwickeln.
Ein besonderes Augenmerk legte der Bürgermeister auch auf das Thema „interkommunale Zusammenarbeit“. Warum soll der Kirchhundemer Bürger nicht im Lennestädter Rathaus seinen Pass verlängert bekommen oder umgekehrt? Oder warum soll der städtische Bauhof seinen Salzvorrat im Lennestädter Winterdienstfahrzeug nicht in Würdinghausen auffüllen? „Wir sollten in den kommunalen Häusern noch flexibler werden“, appellierte Stefan Hundt.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war zweifelsohne der Fachvortrag von Journalist Stefan Kläsener, der, wie er gestand, überrascht war, als er den Namen des Lennestädter Stadtpatrons erfuhr, und ergänzte:“ Thomas Morus eignet sich phantastisch als Beschützer einer Kommune, einer kleinen Stadt, in der die Bürger sich selbst verwalten und ihre zu regelnden Dinge regeln. Glückwunsch zu dieser Wahl!“
So stand denn auch Kläseners Vortag ganz im Zeichen von Thomas Morus. „Was wir von Thomas Morus lernen können und was die Medien damit zu haben“ zu diesem Thema referierte der Zeitungsmann sachlich und fachlich kompetent- immer wieder gewürzt mit einer guten Prise Humor zeigte er Parallelen zu Thomas Morus Staatsfantasie „Utopia“ und der heutigen Zeit auf, die Wichtigkeit des bürgerschaftlichen Engagements herausstellend, und schlich sich so gekonnt an das Thema „ Medien“ heran. Denn auch bereits engagierte Bürger benötigten einen verlässlichen Austausch, um ihr Gemeinwesen zu organisieren. „Der Journalismus muss noch viel mehr klarmachen, was wirklich wichtig ist. In der Welt, im Land, im Landkreis und in der Kommune. Er muss werbender werden für seine Leser, Hörer und User, damit sie sich einbringen und ihr Medium mitgestalten“, so Kläsener weiter. Zum Abschluss wünschte Stefan Kläsener, der für seinen Vortrag mit begeistertem Applaus der Gäste belohnt wurde, allen Lennestädtern „ privates Glück, beruflichen Erfolg und vor allem eine lebendige Bürgergesellschaft, an der der heilige Thomas Morus dort oben seine helle Freude hat.“
Zum Abschluss des Abends erneuerten die Stadtverordneten feierlich ihr Gelöbnis. Einen würdigen musikalischen Rahmen verlieh dem Festakt im Rathaus die Querflötengruppen der Musikschule Lennestadt/Kirchhundem, die mit klassischen Stücken – optimistisch und lebendig- zum Start in das neue Jahr die Gäste verzauberte.