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Umweltpreis verliehen

Platz 1 geht an den Teilstandort der Franziskus-Grundschule in Maumke

Am Mittwoch, 10. Juni wurde im Lennestädter Rathaus bereits zum fünften Mal der Umweltpreis der Stadt  verliehen. Der Preis, der alle drei Jahre ausgelobt wird, würdigt die Leistungen und Bemühungen zur Stärkung und Bildung des Umweltbewusstseins und zur Verbesserung der Umweltbedingungen hier in Lennestadt.

Die Preisträger mit  Bürgermeister Stefan Hundt (Foto hinten), dem Beigeordneten Karsten Schürheck (Foto rechts) und der Umweltschutzbeauftragen Dr. Svendja Vormstein (Foto links) im Rathaus.
Die Preisträger mit Bürgermeister Stefan Hundt (Foto hinten), dem Beigeordneten Karsten Schürheck (Foto rechts) und der Umweltschutzbeauftragen Dr. Svendja Vormstein (Foto links) im Rathaus.

Insgesamt wurden 12 Bewerbungen für den mit 3.000,- € dotierten Umweltpreis 2019 eingereicht – allesamt umfassende Projekt, mit denen sich die Kinder und Jugendlichen teilweise ein ganzes Jahr beschäftigten. Die Beiträge umfassten Themen wie Plastikreduzierung, Nachhaltigkeit, Nutzung von natürlichen Flächen, Insektenschutz und Projekte zur Umweltbildung. Die eingegangenen Beiträge wurden Anfang des Jahres durch eine Jury bestehend aus Vertretern der Politik, der Bürgerschaft und der Verwaltung bewertet. Mit jeweils einer kurzen Laudatio durch Bürgermeister Stefan Hundt konnten jetzt sieben Preise in einer kleinen Feierstunde im Ratssaal vergeben werden: Platz 1 einmal, Platz 2 zweimal, Platz 3 viermal. Hier die Preisträger und ihre Projekte.

1. Platz, dotiert mit 800,00 €:

Den 1. Platz holte sich die Klasse 4b der Franziskus-Schule Meggen, Teilstandort Maumke, mit dem Projekt „Wir brauchen den Wald. Der Wald braucht uns.“ Bei diesem sehr aktuellen Thema gingen die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Unterrichtsfächern der Frage nach: „Fichtensterben in Lennestadt: Woran liegt es? Was können wir alle gemeinsam tun?“ Durch das Projekt konnte ein nachhaltiges umweltbewusstes Verhalten der Kinder gestärkt und gleichzeitig ein positives Heimatgefühl entwickelt werden.

Den ersten Platz holte sich die Klasse 4 b vom Teilstandort Maumke der Franziskus-Schule (Foto: privat, die Aufnahme entstand vor der Corona-Pandemie).
Den ersten Platz holte sich die Klasse 4 b vom Teilstandort Maumke der Franziskus-Schule (Foto: privat, die Aufnahme entstand vor der Corona-Pandemie).

2. Platz, dotiert mit jeweils 600,00 €:

Zwei Preisträger freuen sich über Platz 2: Das Gymnasium der Stadt Lennestadt ging mit dem Projekt „Streuobstwiese am GymSL“ an den Start. Unter dem Motto „Wir erhalten regionale Obstsorten“ reaktivierte ein Schülerteam zusammen mit ihren Lehrern im letzen Sommer eine Anfang der 1960er Jahre angelegte, aber nicht mehr gepflegte Streuobstwiese.

Der Kindergarten-Elternverein Lummerland überzeugte mit dem Projekt „Unsere neue Taktik – ist weniger Plastik“.

Die Vorschulkinder setzten sich intensiv und nachhaltig mit dem Thema Plastik auseinander. Mittlerweile ist ihre Gelbe Tonne am Ende eines Kindergartentages deutlich leerer, da viele plastikfreie Alternativen gefunden und eingeführt wurden.

3. Platz, dotiert mit jeweils 250,00 €:

Gleich vier Projekte teilen sich den dritten Platz: Die Oene-Elspe-Tal-Schule punktete mit „Schulgarten in Elspe und Waldklassenzimmer in Oedingen“. Das Gymnasium der Stadt Lennestadt reichte mit dem Titel: „Nur noch kurz die Welt retten – Umweltschutz beginnt im Kopf“ ein weiteres Projekt ein. Der Kindergarten Ratz & Rübe aus Grevenbrück wurde für den „Ökologischen Gemüsebau“ ausgezeichnet und der Kindergarten St. Agatha aus Bilstein für ihr Jahresthema „Nachhaltigkeit“.

Vielfältige Projekte

Bürgermeister Hundt freute sich mit den Preisträgern: „Im Stadtgebiet werden vielfältige, tolle und kreative Projekte umgesetzt, die häufig erst durch die Verleihung des Umweltpreises sichtbar werden. Durch Ihre Initiativen, durch die Initiativen vieler Bürgerinnen und Bürger, z.B. auch beim Tag der Sauberkeit, setzen wir Zeichen für den Umweltschutz!“

Als Organisatorin des Umweltpreises freute sich die Umweltschutzbeauftragte der Stadt Lennestadt, Dr. Svendja Vormstein, über die gute Resonanz und die vielen Beteiligten: „Die vielfältigen Projekte zeigen, dass jeder Einzelne etwas für den Umweltschutz tun kann, denn Umweltschutz beginnt bereits im kleinen.“