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Thomas-Morus-Bürgerbegegnung im Rathaus

Jahresempfang im Zeichen des 50jährigen Jubiläums

Thomas-Morus-Sitzung20192
Thomas-Morus-Sitzung20192

Mit der für jede Bürgerin und jeden Bürger offenen Thomas-Morus-Bürgerbegegnung schloss sich der erste Reigen an Jubiläumsveranstaltungen zum 50jährigen Bestehen der Stadt Lennestadt. Ausverkauftes Neujahrskonzert, vollbesetzter Ratssaal beim Dreikönigskonzert und nun etwa 200 Interessierte und geladene Gäste bei dieser Sondersitzung des Lennestädter Rates. Alle Redner des Abends sendeten Botschaften, die am Ende des Tages nur gemeinsam zu meistern sind. So verwies Pfarrer Oliver Bretschneider im religiösem Impuls zu Beginn auf die Jahreslosung der Ökumene: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Die gemeinsam mit Pfarrer Gundermann zelebrierte Andacht wurde von einem Bläserensemble, zusammengestellt aus Musikern der Lennestädter Musikvereine unter der Leitung von Patrick Raatz, musikalisch umrahmt.

Mit dem Marsch der „Hannoverschen Pioniere“ begaben sich die Anwesenden, unter ihnen die ehemaligen Bürgermeister Hubert Nies und Alfons Heimes, zum Festakt in die Ratssaaletage.

Begrüßung durch Bürgermeister Stefan Hundt

In seiner Begrüßungsansprache zeigte Bürgermeister Hundt sich sichtlich erfreut über die große Resonanz und die zahlreich erschienen Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft.

Mit seinen Worten knüpfte das Stadtoberhaupt an die Ansprache beim Neujahrskonzert vom 04. Januar an. „Es ist ein besonderes Jahr für unsere junge Stadt. „50 Jahre – meine Stadt – unsere Dörfer“ unter diesem Slogan wird sich in diesem Jahr vieles abspielen. Die Orte, die Vereine ziehen hervorragend mit, präsentieren sich und ihre Besonderheiten unter diesem Thema. Dieser kontinuierliche ehrenamtliche Einsatz kommt allen Lennestädterinnen, allen Lennestädtern, allen Besucherinnen und Besucher zugute.“

Mit Blick auf die anstehenden Ratssitzung und die zu Recht kontrovers zu führenden Debatten, zitierte Bürgermeister Hundt den Stadtpatron Thomas Morus: „Wir können uns aus dem Lebenskuchen nicht nur die Rosinen rauspicken!“ – Zitat Ende. „Wir stellen uns auch schwierigen Aufgaben. „Zusammen erfolgreich ist Teil unseres Glücks“ – so heißt es in der neuen Lennestadt-Hymne und nach diesem Motto lassen Sie uns gemeinsam dieses neue Jahr angehen!“

"Old-Dog-City"

In der anschließenden Festrede verwies der Unternehmer und IHK-Präsident Felix G. Hensel auf die Anfänge der Stadt Lennestadt, „deren Name und das Konstrukt als solches nicht von allen als gut empfunden wurde.“

„Für mich persönlich“, so Felix G. Hensel humorvoll weiter „war der Name Lennestadt immer besser als Altenhundem. Wenn wir unseren internationalen Geschäftspartnern erklärten, woher wir kommen, sagten wir früher: Old-Dog-City. Dann kam der neue Name. Dieser teilt schon mit: wir sind eine Stadt.“

Hensel verwies auf die hervorragenden wirtschaftlichen Kennzahlen unserer Region. Er warb für den Faktor „Selbständigkeit“. Hensel: „Wir müssen der wirtschaftlichen Vernunft in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. Weniger Bürokratie regt die Wirtschaft an. Aber die bisherigen Anstrengungen reichen nicht. Glauben Sie tatsächlich, dass jemand in Südostasien vor dem, was wir hier tun erzittert? Die soziale Marktwirtschaft hat aus Deutschland das Beste gemacht. Unsere gewonnene Freiheit hängt mit der Freiheit der Unternehmen zusammen!“

Mitsingen der Lennestadt-Hymne

Nach der Erneuerung der Verpflichtung der Stadtverordneten lud Bürgermeister Hundt alle Anwesenden zum Mitsingen der Lennestadt-Hymne (Begleitung: Junger Chor TonArt Meggen unter Leitung von Michael Nathen) ein.

Musikalischer Glanz bei der Gestaltung:

Zu Beginn, zwischen den Wortbeiträgen und zum Ende des offiziellen Teils gab das Gitarren- bzw. Gesangsduo Peter Autschbach in Begleitung von Samira Saygili Kostenproben ihres Könnens. Was da so locker, leicht, dazu jazzig verpackt mit einem Top Sound den Zuhörern im Ratssaal präsentiert wurde, war ein musikalischer Dialog der Extraklasse (Hinweis: Peter Autschbach unterrichtet u.a. an der Musikschule Lennestadt-Kirchhundem).