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Die Stadt Lennestadt übernimmt keine Garantie über die Richtigkeit und Vollständigkeit der Einträge.

Vernissage/Ausstellung Klaus Alter - Abgesagt!

"Kurvenreich"- Eröffnung am Freitag, 20.03., 19 Uhr

Datum:

20.03.2020 bis 16.04.2020

Ort:

KulturBahnhof Lennestadt-Grevenbrück

Bahnhofsplatz 10
57368 Lennestadt

0 27 23 / 608 - 403 (Karin Seidenstücker)
www.lennestadt.de
k.seidenstücker@lennestadt.de
g.selbach@lennestadt.de (Gaby Selbach)

Ortschaft:

Grevenbrück

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Die Veranstaltung ist abgesagt.

Zur Eröffnung der Ausstellung “Kurvenreich“ von Klaus Alter (Bilstein) sind alle Interessierten in den KulturBahnhof in Grevenbrück am Freitag, 20. März um 19 Uhr eingeladen.

Bei seinen ausgestellten Bildern lässt sich der Bilsteiner Künstler Klaus Alter dabei von keinem Geringeren als Picasso inspirieren. Dieser wurde an seinem Lebensabend einmal nach dem Unterschied zwischen Kunst und Erotik gefragt. Picasso antwortete nachdenklich: „Es gibt keinen Unterschied.“ Wie andere vor der Erotik, so warnte er vor der Kunst. “Kunst ist niemals keusch, man müsste sie von allen unschuldigen Ignoranten fernhalten. Leute, die nicht genügend auf sie vorbereitet sind, dürfte man niemals an sie heranlassen

Kunst oder Pornographie, Sexus oder Eros, Obszönität oder Originalität, diese unscharfen Bestimmungs- oder Abgrenzungsversuche vermengen sich so sehr, dass eine objektive Klärung beinahe unmöglich scheint.

Die Erotikausstellung kann bis zum 16. April zu den Öffnungszeiten des EssBahnhofes besichtigt werden.

Klaus Alter

Klaus Alter wurde 1942 in Neiße/Schlesien geboren. Wegen der Kriegsereignisse musste die Familie nach Bayern fliehen. Dort begann auch die 13 jährige Schulzeit. 1964 begann Klaus Alter ein Theologiestudium in Mittelfranken. 1967 wechselte er zur Pädagogik nach Wuppertal. Nach erfolgreichem Examen wandte er sich 1970 seiner alten Leidenschaft der Malerei zu. Als er 1974 in London den internationalen bekannten Maler Rudolf Schoofs kennen lernte, mit dem ihm eine jahrelange Freundschaft bis dessen Tod verband, hatte er in ihm einen hochrangigen Lehrer und Förderer gefunden.

Bis zu dem Jahr 1990 machte er sich durch mehrere Ausstellungen in Thessaloniki in Griechenland und Osaka in Japan sowie Wuppertal und Umgebung einen Namen.

Noch im gleichen Jahr nahm er die Chance wahr, ins Kindermuseum von Wuppertal/Langenfeld zu wechseln, das zu dieser Zeit von der Malerin, Bildhauerin und Graphikerin Margret Beckmannshagen geleitet wurde. Zwei Jahre später zog er der Liebe wegen ins Sauerland. 1999 wurde ihm die Leitung des Kindermuseums übertragen, was zur Folge hatte, dass die Malerei leider etwas zu kurz kam.

Der Wiederbeginn der Zuwendung zur figuralen, informellen und realistischen Malerei begann nach seiner Pensionierung 2007.

Man spürt die Eile, mit der die Hand hier fliesend, doch zögernd Pinsel und Stift über das Blatt führt. Mit Kraft sucht sein Empfinden Ausdruck, wobei die Spontanität die Ehrlichkeit des Tuns zeigt.

Klaus Alter verwendet Techniken, die ein schnelles Arbeiten ermöglichen: Weicher Bleistift, Aquarell, Ölkreide, Acryl.

Die Empfindsamkeit und Tiefe seiner Bilder, aber auch die spürbare Freude des Künstlers am Malen und Modellieren geben dem Betrachter Distanz und Freiheit. Klaus Alters Exponate sind sensibel und kraftvoll zugleich - eine gelungene Synthese.