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Weltgeschichtentag 2020 mit Christine Westermann

Interessante Lesungen sind am Samstag, 21.3.2020 zum Weltgeschichtentag im KulturBahnhof Grevenbrück wieder zu hören. Neben Reinhard Albers, Barbara Peveling und Stefan Schröder ist Christine Westermann, bekannt aus Radio und Fernsehen, ein besonderes Highlight. Die vier Autoren erzählen Interpretationen vom „Reisen“, dem diesjährigen Motto des Weltgeschichtentages.

Der KulturBahnhof in Grevenbrück bietet hier den passenden Veranstaltungsort. Eine Reise umfasst viele Facetten. Doch nicht nur Menschen reisen, sondern auch Geschichten reisen, sie lassen sich weder durch kulturelle noch durch sprachliche Grenzen aufhalten. Viele Geschichten haben denselben Kern und werden an vielen verschiedenen Stellen der Welt erzählt.

Der Weltgeschichtentag ist jedes Jahr im März. Seit 2004 wird dieser Tag rund um die Kunst des mündlichen Erzählens von Märchen, Sagen, Mythen und Geschichten gefeiert. Ziel des Weltgeschichtentages ist es, Geschichten zu teilen, das Erzählen zu kultivieren und Möglichkeiten zu persönlichen Begegnungen und Austausch zu schaffen.

Christine_Westermann© Ben Knabe
Christine_Westermann© Ben Knabe

Christine Westermann (ab 19 Uhr)

Christine Westermann ist bekannt als Radio- und Fernsehjournalistin. Nach langjährigen Stationen bei der „Drehscheibe „ und „Aktuellen Stunde“ moderierte sie 20 Jahre lang zusammen mit Götz Alsmann die Sendung „Zimmer frei“, die mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Comedy-Preis ausgezeichnet wurde. Seit 2015 ist Christine Westermann Mitglied der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“. Dort wie auch in anderen Radio- und Fernsehsendungen („Bücher“- WDR5, „FrauTV“ - WDR, „Buchtipp“ - WDR2) stellt sie Neuerscheinungen vor. 2010 erhielt sie den Ersten Deutschen Radiopreis in der Kategorie „Bestes Interview“. Christine Westermann hat bislang vier Bücher veröffentlicht: die Bestseller „Baby, wann heiratest du mich?“ und „Ich glaube, er hat Schluss gemacht“ und (gemeinsam mit Jörg Thadeusz) „Aufforderung zum Tanz“. „Da geht noch was“ stand monatelang an der Spitze der SPIEGEL–Bestsellerliste.

Reinhard Albers (ca. 17 bis 18 Uhr)

Reinhard Albers wurde 1954 in Bamenohl geboren und verbrachte seine Kindheit dort. Er begann seine Ausbildung als Schriftsetzer in Altenhundem. Es folgten der mittlere Bildungsabschluss, die bestandene Prüfung zum Industriemeister Druckindustrie und Weiterbildungen in Typografie und Mediendesign. Heute lebt und arbeitet er in Konstanz am Bodensee. Dort erfüllte sich 2003 sein Traum von der  Selbstständigkeit mit einem eigenen Büro für Gestaltung. Einen Namen machte er sich als Dozent für Mediendesign. Später folgte der Ruf als Lehrer für Mediengestaltung. In dieser Zeit erschienen von ihm zahlreiche Fachartikel wie auch zwei Buchpublikationen zum Thema Typografie und Mediengestaltung. In Konstanz begann er mit dem literarischen Schreiben, erst Rezensionen und diverse Artikel für eine lokale Tageszeitung. Dann der erste Schritt in das Gebiet der prosaischen Erzählung. Sein Debüt “Der Weg zurück nach vorn“ erschien 2017. Hieraus entstand 2019 sein aktuelles Wirkungsfeld. Als Autor und Buchgestalter produziert er eigene wie auch Werke anderer Autoren.

Barbara Peveling (ca. 16 bis 17 Uhr)

Barbara Peveling, wurde 1974 in Siegen geboren, verbrachte ihre Kindheit in Olpe und ihre Jugend in Bonn. Sie arbeitete einige Jahre in einer sozialen Einrichtung in Israel, studierte in Tübingen und in Paris und forschte für ihre Doktorarbeit in Marseille. Ihre Romane erschienen bei Nagel und Kimche in Zürich und Goldegg in Wien. Sie war Finalistin beim Open Mike und erhielt Preise und Auszeichnungen. Als Autorin ist sie in der Welt zu Hause und im Herzen immer der Heimat treu geblieben.

Stefan Schröder (15 bis ca. 16 Uhr)

Stefan Schröder wurde 1977 in Finnentrop geboren und lebt dort weiterhin. Eine Pause vom Sauerland machte er zwischen 1999 und 2003 für ein Studium der Sozialen Arbeit in Münster. Er schreibt regelmäßig Reportagen über das Sauerland und die Leute in der „Heimatliebe“, eine Kolumne im Wochenanzeiger und vor allem seinen über 20 Jahre alten Online-Klassiker „Eitens Welt“. In oft offenherzigen Texten behandelt er wortgewandt das schräge Verhältnis von Mensch und Gesellschaft, Alltag und Wahrheit, Kopf und Kosmos. Als bekennender Diarist verarbeitet er jeden Tag aufs Neue die Welt.

Weitere Informationen
Beginn: 21.03.2020 ab 15.00Uhr

Eintritt: 20 €
Ermäßigter Eintritt für Studenten, Schüler und Schwerbehinderte: 16 €.

Es wird nur ein begrenztes Kartenkontingent von 100 Tickets geben.

Tickets bei der Stadt Lennestadt, Karin Seidenstücker, Thomas-Morus-Platz 1, 57368 Lennestadt, Zimmer-Nr. 137, Telefon 02723/608-403, k.seidenstücker@lennestadt.de.