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Rezertifizierung "Familiengerechte Kommune"

Mehr Familien- und Generationengerechtigkeit

Beatrix Schwarze, Geschäftsführerin von Familiengerechte Kommune e.V. und Bürgermeister Stefan Hundt unterzeichnen die Re-Zertifizierungsvereinbarung für die Stadt Lennestadt
Beatrix Schwarze, Geschäftsführerin von Familiengerechte Kommune e.V. und Bürgermeister Stefan Hundt unterzeichnen die Re-Zertifizierungsvereinbarung für die Stadt Lennestadt

Nach drei Jahren intensiver Arbeit hat Bürgermeister Stefan Hundt gemeinsam mit Frau Beatrix Schwarze, Geschäftsführerin von Familiengerechte Kommune e. V., am Dienstag-Vormittag, 13.03.2018, die Re-Zertifizierung des Audits unterschrieben, um die strategische Ausrichtung in der Familienpolitik nochmals zu überprüfen und mit entsprechenden Zielvereinbarungen nachzusteuern. Der Fachausschuss der Stadt Lennestadt hat die Re-Zertifizierung am 21.11.2017 beschlossen, damit nach erfolgter Bilanzierung das Sigel „Familiengerechte Kommune“ dauerhaft getragen werden kann.

Im Kreis Olpe ist Lennestadt Vorreiter für die „Familiengerechte Kommune“ und trägt als Einzige die Zertifizierung. Lennestadt zeigt damit eine fortgeschrittene Entwicklung, wenn es um Familien- und Generationengerechtigkeit geht und trägt kontinuierlich zur Steigerung der Lebensqualität im Stadtgebiet bei.

Den Grundstein dafür hat die Stadt bereits im Jahr 2013 gelegt und Zielvereinbarungen und Prozesse in die Wege geleitet. 2015 erhielt die Stadt Lennestadt erstmals das Zertifikat als „Familiengerechte Kommune“ des gleichnamigen Vereins. Die vergangenen drei Jahre wurden intensiv genutzt, um an den vereinbarten Zielen zu arbeiten, diese zu erreichen und in manchen Fällen auch zu verändern. Das Konzept der Familienpolitik umfasst diverse Handlungsfelder, die für eine familiengerechte Stadtentwicklung von Bedeutung sind und als Gesamtaufgabe angesehen werden.

Einiges geleistet – einiges noch vor der Brust

Das komplexe Querschnittsthema der Familienpolitik und der Familien- und Generationengerechtigkeit lässt sich in unterschiedlichen Aktionen und Bündnissen der Stadt Lennestadt erkennen, auf die Petra Peschke-Göbel, Fachbereichsleiterin für Schulen und Soziales, ausgiebig hinwies. Auf eine lange Tradition blickt beispielsweise das Lennestädter Bündnis für Familie, das HANAH Servicebüro oder das Ehrenamt in Lennestadt (EiL) zurück. Weitere Beispiele für die erfolgreiche Familienpolitik sind das Betriebliche Gesundheitsmanagement für die Mitarbeiter der Stadt Lennestadt, das Forum Vereinbarkeit, das Lennestädter Kinderzimmer, die Schulsozialarbeit, Frühe Hilfen oder die kürzlich eingeführten Babybegrüßungsbesuche. Diese Maßnahmen und noch viele weitere tragen zu einem familiengerechten und lebenswerten Wohnumfeld in Lennestadt bei. Aber auch einige An- und Herausforderungen gilt es in den nächsten Jahren noch zu meistern. Die vereinbarten Ziele sollen noch intensiver verfolgt und umgesetzt werden. Die Datenlage sowie die Digitalisierung sind heute und in der Zukunft wegweisende Themen, die die Bevölkerung beschäftigen. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen soll weiter ausgebaut werden, um eine noch stärkere Arbeitsattraktivität für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtgebiets zu schaffen. Außerdem stellen die Themen der Barrierefreiheit der Infrastruktur sowie die frühzeitige Integration zusätzliche Anforderungen dar, die in Zukunft weiterentwickelt werden sollen.

Bürgermeister Stefan Hundt betonte die Wichtigkeit der Transparenz im Hinblick auf die Veränderungen durch die familiengerechte Politik. Denn durch Veränderungen entstehen oft Ängste und Bedenken vor der Zukunft. Diesen gilt es stark entgegen zu wirken und den Bürgern das Gefühl der Gemeinsamkeit und der Verantwortung zu geben.